Mittwoch, 2. Dezember 2015

Europas größtes Solarkraftwerk mit 300 Megawatt Leistung ist eingeweiht


Europas größtes Photovoltaikkraftwerk mit einer Leistung von 300 Megawatt wurde jetzt im französischen Cestas, Bordeaux, eingeweiht. Die Installation war nach sechs Monaten Bauzeit bereits Ende September vorzeitig abgeschlossen worden, der Netzanschluss erfolgte im November. Errichtet wurde die Anlage von einem Konsortium unter Leitung des Ökostromerzeugers Neoen, darunter auch das französische Bauunternehmen Eiffage. Für die Wechselrichter zeichnete das französische Unternehmen Schneider Electric verantwortlich. Einer Mitteilung zufolge wurden 200 Zentralwechselrichter als »PV Box RT« inklusive Zubehör und Monitoringequipment aufgestellt. Schneider Electric übernimmt auch die Anlagenüberwachung. Die Krinner Schraubfundamente GmbH aus Niederbayern war für die Fundamentierung mit circa 200.000 Schraubfundamenten zuständig. Die Investition beläuft sich auf rund 360 Millionen Euro. Neoen gehören 120 Megawatt, der Rest verteilt sich unter anderem auf Mirova, Acofi, Omnes Capital und den Schweizer Stromerzeuger KKB. Der Stromertrag wird mit 105 Euro pro Megawattstunde vergütet. 

Source :  PHOTON
www.rte-france.com/fr/actualite/inauguration-du-parc-photovoltaique-de-cestas-rte-raccorde-le-plus-grand-site-d-energie

Freitag, 6. November 2015

Photovoltaik ist die billigste Energiequelle in Chile <$70/MWh


Der Photovoltaik-Markt in dem südamerikanischen Land erlebt derzeit einen Aufschwung. Nun schreiben die Analysten der Deutschen Bank, dass in Chile die Solarenergie längst Wind und die fossilen Energieträger bei den Kosten hinter sich gelassen hat.

Experten gehen davon aus, dass in Chile in diesem Jahr rund ein Gigawatt an neuer Photovoltaik-Leistung installiert werden. Die Analysten der Deutschen Bank haben nun wohl auch den Grund für den Boom veröffentlichten. „Solar und Wind sind nun kostengünstigere Energieerzeuungsquellen in Chile als die fossilen“, heißt es in einer Mitteilung. Nach Auswertung der letzten Ausschreibungsrunde, die Ende Oktober stattfand, habe ergeben, dass die Erneuerbaren 100 Prozent der Zuschläge erhalten hätten für die Lieferung von 1.200 Gigawattstunden Strom in Chile. Dabei hätten drei Solarparks mit Preisen zwischen 65 und 68 US-Dollar pro Megawattstunde und zwei Windparks mit 79 US-Dollar pro Megawattstunde sowie ein kombiniertes solarthermisches Kraftwerk mit Speicher, das 97 US-Dollar pro Megawattstunde geboten. Der Kohlestrom sei für 85 US-Dollar pro Megawattstunde angeboten worden.

Im vergangenen Jahr lag der Photovoltaik-Zubau in Chile bei rund 400 Megawatt. In diesem Jahr wird er nun an der Gigawatt-Marke kratzen. Die Analysten der Deutschen Bank erwarten in den Folgejahren aber wieder einen Rückgang des jährlichen Marktwachstums auf 400 bis 500 Megawatt. Dennoch sei der Markt sehr stabil. So habe die Regierung im Mai 2014 ein Gesetz erlassen, wonach erneuerbaren Energien einen Anteil von 45 Prozent der installierten Kapazität erreichen sollen. Zudem gibt es ein Net-Metering-Gesetz für Anlagen unter zwei Megawatt Leistung und eine Vergütung für eingespeisten Strom von 9 US-Dollarcent pro Kilowattstunde. Das große Wachstum des Marktes werde aber vor allem durch den Bau neuer Photovoltaik-Kraftwerke ausgelöst. Mit weiter sinkenden Systemkosten sowie stabilen Stromabnahmevereinbarungen bei knapp über 70 US-Dollar pro Megawattstunde sollte der Markt weiter wachsen, so die Analysten. Derzeit liege der Modulpreis in China bei rund 52 US-Dollarcent/Watt und die Projektkosten unter einem Dollar pro Watt.

Die meisten der neuen Großprojekte in Chile entstanden oder entstehen in der sonnenreichen Atacama-Wüste. Allerdings gebe es nun Probleme mit dem Netzanschluss in dieser Regierung, weshalb derzeit nur wenige neue Verträge für das Gebiet erteilt werden. Insgesamt sind in Chile Photovoltaik-Projekte mit rund 2,1 Gigawatt Gesamtleistung genehmigt worden. Diese könnten aber nicht alle in der Atacama-Wüste realisiert werden. In Chile sind vor allem Projektierer aus den USA sehr aktiv, allen voran First Solar, Sunpower und Sunedison. (Sandra Enkhardt)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Intersolar Europe Award 2015 verliehen




Am gestrigen Mittwoch hat die Messe Intersolar Europe 2015 in München ihre Tore geöffnet. Laut Veranstalter gibt es mehr als 1.000 Aussteller, es werden bis Freitag insgesamt rund 40.000 Besucher erwartet. Der erste Messetag schloss mit der Verleihung des »Intersolar Europe Award 2015« und des »EES Award 2015«. Die ESS (Electrical Energy Storage) deckt als Parallelveranstaltung zur Intersolar den Schwerpunkt elektrische Speichersysteme ab. Unter insgesamt 109 Einreichungen hatte die Jury 28 Finalisten ausgewählt: jeweils zehn für den EES-Award und die Kategorie »Photovoltaik« des Intersolar Award sowie acht für die Kategorie »Solare Projekte in Europa« des Intersolar Award. In jeder Kategorie wurden drei gleich gewertete Preise vergeben. Den EES Award 2015 erhielten die Kostal Industrie Elektrik GmbH für ihr Speichersystem »PIKO BA System Li«, die Aquion Energy Inc. für ihre »Aqueous Hybrid Ion«-Batterien (AHITM) auf Basis von Salzwasser-Elektrolyten sowie die Solarwatt GmbH für ihr »MyReserve«-Speichersystem. Den Intersolar Award in der Kategorie »Solare Projekte« erhielten die Solarnova Deutschland GmbH für das »Aktiv-Stadthaus« in Frankfurt am Main (ein Plusenergie-Haus mit 75 Wohnungen), die Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG für das in Kooperation mit verschiedenen Forschungs- und Entwicklungspartnern auf einem Gebäude der Hochschule Karlsruhe installierte »Solarkollektorfeld mit Plasmatechnologie zur Dampferzeugung« sowie die IBC Solar AG für ihre Beteiligung an Planung und Realisierung der »EnFa – Die Energiefabrik«, eines Gewerbegebäudes mit nahezu autarker Strom- und Wärmeversorgung. Mit dem Intersolar Award in der Kategorie »Photovoltaik« wurden folgenden Firmen ausgezeichnet: REC Solar für die Module der »REC Twin Peak«-Serie, HiQ Solar Inc. für den dreiphasigen 8-Kilowatt-Wechselrichter »HiQ Solar TrueString 480V Inverter« sowie LG Electronics für die Module der Reihe »MonoX NeON 2« mit »CELLO«-Technologie. 
Quelle: Photon
http://www.intersolar.de

Mittwoch, 3. Juni 2015

Forschung: »Sharc25« will bei Dünnschichtsolarzellen einen Wirkungsgrad von 25 Prozent erreichen


In einem neuen europäischen Forschungsprojekt namens »Sharc25« haben sich Wissenschaftler das Ziel gesetzt, Wirkungsgrade bis 25 Prozent für im Koverdampfungsverfahren hergestellte Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) zu erreichen – das sind gut drei Prozentpunkte mehr als bisher. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben von elf Forschungspartnern aus acht Ländern. Der Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen auf der Basis von Chalkopyriten hat sich nach Angaben des ZSW in den letzten Jahren stark verbessert. CIGS-Solarzellen auf Folie liegen mit 20,4 Prozent beinahe gleichauf mit multikristallinen Solarzellen. CIGS auf Glas erreichte 2013 erstmals einen Vorsprung, den es 2014 um 1,3 Prozentpunkte auf 21,7 Prozent ausbaute, heißt es in einer Mitteilung. Die beiden Weltrekordwerte wurden demnach von zwei Sharc25-Projektpartnern erreicht. Ein Transfer der Forschungsergebnisse in die Solarwirtschaft könnte bei erfolgreichem Abschluss laut ZSW in Europa die Kosten der industriellen Solarmodulproduktion auf unter 35 Cent pro Watt und die für installierte Solarstromsysteme auf unter 60 Cent pro Watt senken. Die Projektdauer beträgt 3,5 Jahre. Den Namen »Sharc25« kreierten die Forscher aus der Langfassung »Super high efficiency Cu(In, Ga)Se2 thin-film solar cells approaching 25%«. Subventioniert wird diese Industrieforschung durch das EU-Programm »Horizon 2020« mit insgesamt rund 4,6 Millionen Euro. Weitere 1,6 Millionen Euro kommen von der Schweizer Regierung. 
Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg , Photon
http://www.zsw-bw.de

Montag, 13. April 2015

Korean researchers develop ten times faster super capacitor battery





 Remark : 10x faster for short time energy storage is impressive for control energy (Regelenergie)!







Korean researcher team led by Prof. Ho Seok Park in Chemical Engineering Dept. at Sungkyunkwan University have developed a super capacitor battery with twice as large capacity and ten times faster speed than conventional batteries controlling two dimensional nanomaterial structure and composition. The technology is widely expected to facilitate the development of an ultra super capacitor material utilized in next generation energy industry such as electric vehicles and smart grids. 
The electric double layer capacitors (EDLC) boasts high power output, faster recharge and discharge, and semi-permanent battery life. However, low energy density can restrict the application. EDLC is a type of super capacitor that stores or discharges energy within seconds by absorbing ion electrically pulled from the electrode surface.
A series of research has been conducted in advanced countries including the US to enhance the energy density by developing a super capacitor electrode material. The research team found secondary nanosheet by chemically exfoliating the bulk layered compound made of transitional metal and sulfur as they would to retrieve graphene shedding off a layer of graphite before they build the two dimensional nanosheet into a three dimensional structure. 
The result was published in the science magazine ‘Nano Letters’ on March 3, titled as ‘Unveiling Surface Redox Charge Storage of Interacting Two-Dimensional Heteronanosheets in Hierarchical Architectures.’

 Source : Jeansun Kim  |  jeansun.kim@whowired.com